Erfahrungsbericht: Holunderblütenlimonade und Holunderblütensirup selber machen

Vieles klingt total schwierig und man denkt “Selbermachen, ach nee! Ist mir zu aufwendig!”, aber dabei ist es viel einfacher als man denkt.

So erging es der Groschenhexe bei Holunderblütensirup. Jahrelang wurde er gekauft, obwohl ringsum Holunderbüsche in voller Blütenpracht standen. Erst durch das Buch “Arm aber Bio! Mit wenig Geld gesund, ökologisch und genussvoll speisen. Ein Selbstversuch” kam die Groschenhexe auf den Gedanken die Holunderblüten nicht nur (für Tee) zu dörren, sondern auch Holunderblütenlimonade daraus zu machen.

IMG-20190614-WA0001Im Gegensatz zum Holunderblütensirup ist die Limonade nicht lange haltbar und sollte schnell verbraucht werden. da sie aber sooooo lecker ist, fällt das absolut nicht schwer. ;)

Man presst den Saft einer Zitrone aus, mischt diesen mit 2 Esslöffeln Zucker und 1,5 Liter Wasser und lässt anschließend 2-3 Dolden Holunderblüten in dem Wasser-Saft-Gemisch ein paar Stunden ziehen. Blütendolden rausmachen, fertig, genießen!

Die Limonade geht schnell und ist perfekt für heiße Junitage, wenn viel getrunken wird oder Besuch ins Haus steht.

Holunderblütensirup ist ähnlich einfach in der Zubereitung, aber muss länger ziehen und daher sollte man 2 oder 3 Tage für die Herstellung als Zeitrahmen einplanen.

Für ca. 2 Liter Sirup nimmt man 2 Liter Wasser und lässt darin ca. 20 Holunderblütendolden 24 Stunden lang ziehen. Dann kommen die Blüten raus in dem Biomüll, und in die Flüssigkeit gibt man eine halbe bis eine ganze, in Scheiben geschnittene Zitrone und lässt diese 12 Stunden darin ziehen. Dann werden die Zitronenscheiben herausgenommen und die Flüssigkeit gefiltert.
Anschließend kommt ein halbes Kilo Zucker dazu und der Sirup wird kurz aufgekocht. Dann noch schnell den Sirup heiß in Flaschen oder Einmachgläsergläser füllen und FERTIG!

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Erfahrungs- und Bastelbericht: mit ganz wenig Geld eine Hexen- & Zauberer-Motto-Party ausrichten

foto eva hp exhiHarry Potter, Bibi Blocksberg, Newt Scamander, Preußlers Kleine Hexe… Zauberer und Hexen faszinieren Kinder (und Erwachsene) und Feiern mit diesem Thema zu Geburtstagen, Walpurgisnacht, Halloween usw. sind beliebt. Es gibt unzählige Internetseiten, Anleitungsvideos, Ratgeber- oder Bastelbücher, wie man eine Party hexenmäßig gestalten kann, aber die wenigsten beschäftigen sich damit, was die außergewöhnliche Dekoration und das thematisch passende Essen kosten (sollten). Damit die Groschenhexe diese Lücke schließen kann, berichte ich euch nun von der Geburtsfeier der Nachwuchs-Groschenhexe und zeige daran, wie wenig Geld man braucht, um als Hexen und Zauberer Spaß zu haben!

Anlässlich ihres 11. Geburtstages wünschte sich die Nachwuchshexe eine Harry-Potter-(Übernachtungs)-Party mit zwei Freundinnen. Jeder Harry-Potter-Fan weiß, dass dieser Geburtstag in der fiktiven Welt von Harry Potter etwas besonderes ist, da dort magisch begabte Kinder mit 11 Jahren ihren Aufnahmebrief für die Hogwartsschule bekommen.

Für die Groschenhexe und ihre bessere Hälfte hieß dies: Kaffeetrinken mit Geburtstagskuchen, Spiele & Beschäftigungen, Dekoration, sowie Abendbrot passend zum Motto gestalten, sodass bei drei vorpupertären Mädels weder Langeweile noch Enttäuschung aufkommt und die maue Haushaltskasse nicht geschröpft wird.

Ja das geht! Und selbst zu unserer Überraschung einfacher und preisgünstiger als gedacht! Gewusst wie!

Egal ob Harry Potter-Fete oder nur eine “normale” Hexen-Party: wenn man diese Grundsätz beachtet, gelingen Deko, Essen und Rahmenprogramm:

♦ kreative, authentisch wirkende Einladung

⇒ vermittelt das Thema, weckt Erwartungen und Vorfreudepartyeinladung

♦ Kerzenschein, Feuer und gedimmtes Licht

⇒ authentisch, denn die meisten magischen Wesen benutzen kaum/keine Elektrizität
⇒ Kerzen & (Lager)feuer sind stimmungsvoll und begeistern Groß und Klein

⇒ Kerzen oder Teelichter hat i.d.R. jeder bereits zuhause

alraune♦ alltägliche Gegenstände/Räume/Essen und Trinken umbenennen

⇒ passende Atmospäre wird geschaffen
⇒ Fantasie der Gäste wird angeregt
⇒ die neuen Bezeichnungnen machen Spaß, bieten Raum für Humor und lockern die Stimmung
⇒ umbenennen ist einfacher als kreativ etwas hexisches zu erfinden

♦ Dekoration aus (bedrucktem) Papier, passenden Alltagsgegenständen und durch das Fehlen von störenden/unpassenden Gegenständen/Bildern

⇒ Papier ist leicht zu bedrucken/bemalen, preiswert und leicht anzubringen
⇒ “hexische”, alte oder neutral gestaltete Gegenstände sind oft im Haushalt vorhanden
⇒ wer zum Thema unpassenden Gegenstände aus dem Partyraum entfernt, dekoriert praktisch durch das Fehlen störender Einflüsse

♦ Überraschungsmomente und Neugier erzeugen

⇒ unbeschriftetes Essen/Getränke, Zutaten, Kisten, Kästen, Beutel usw. erzeugen Neugier
⇒ Überraschung und Neugier sind kostenlos

♦ weniger ist mehr

⇒ meist reicht ein kreativer Anstoß, um die Fantasie der Gäste zu beflügeln
⇒ Fantasie ist die beste Dekoration und das beste Spiel!
⇒ zu viel Dekoration lenkt u.U. abusichtbare umhänge

Genug der Theorie, jetzt einige praktische Beispiele, die man genauso oder in abgewandelter Form für eine Harry-Potter oder Hexen-Party nutzen kann.

1. Beschriftungen von Räumen, Türen oder Gegenständen mit selbstgedruckten Papierstreifen/-ettiketten mit Text

Kostenpunkt: im Centbereich (Papier und Druckerpatronen/-toner)

(Bilder können durch Anklicken vergrößert werden)

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2. Süßigkeiten aus der Zauberwelt bzw. hexenstarke Snacks
durch Beschriftung normaler Süßigkeiten mit Namen von Zaubertrankzutaten, Harry-Potter-Welt-Snacks oder kreativen, hexischen Begriffen und Darreichung in neutralen Gefäßen

Kostenpunkt: ca. 5-10€ (Kaufpreise handelsüblicher Süßigkeiten/Snacks, billiger wenn von Eigenmarken oder selbstgemacht)

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3. Hogwarts-Schokoladenkuchen und Hagrids Felsenkekse: (Geburtstags)kuchen und Gebäck mit einfachen Mitteln effektvoll dekorieren – weniger ist mehr!

Kostenpunkt: max. 7€ (Kaufpreis für die Zutaten für den Teig bzw. Fertigteig, Fondant/Marzipan, billiger je mehr man selbst macht)

hogwartskuchenFür den Kuchen einfach einen normalen Rührteig anrühren, einen Klecks Teig in eine seperate Schüssel geben und zu dem übrigen Teig Backkakao und ggf. Schokoladenstückchen geben. Der fertigen Schokoteig in die eingefettete Form geben und anschließend den Klecks hellen Rührteig an eine Stelle (kreisförmig) draufgeben. Aus dem hellen Teig wird automatisch der Mond, dieser kann ggf. mit Lebensmittelfarben nachgezeichnet werden. Nach dem Backen eine Schablone/Silouette des gewünschten Motivs (Bild z.B. im Internet suchen) auf Papier ausdruckenn und ausschneiden. Fondant oder Marzipanmasse ausrollen, anhand der Papierschablone mit einem Messer das Motiv auf dem Fontant/Marzipan rausschneiden und damit den Kuchen verzieren.

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Normalen Mürbeteig (Plätzchenteig) zu Kugeln formen, mit den Fingern auf 0,5 – 1cm Dicke platt drücken und ggf. mit Zuckeraugen verzieren (mit Milch darauf befestigen). Nach dem Backen in einer neutralen Dose mit Beschriftung verzieren.

4. Basteln von Harry-Potter-Assessoires, z.B. der Karte des Rumtreibers (Mauranders Map)

Kostenpunkt: max. 2€ (Papier, Druckerpatronen, Klebestift, teurer wenn marmoriertes Papier)

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Eine Bastelanleitung für die Karte des Rumtreibers findet man auf www.nerdblick.de. Die Anleitung ist einfach verständlich und das Basteln selbst für Kinder kein Problem.

Andere DIY-Anleitungen findet man auf www.instructables.com bzw. die Anleitung für eine echte Harry-Potter-Wahrsagen-Teetasse wie aus dem 3. Film im Groschenhexeartikel Das Rätsel um eine Teetasse aus Hogwarts.

5. Hexenkessel als Trinkgläser

Kostenpunkt: ca. 0,50€ pro Glas (preiswerte, bauchige Vasen aus einem bekannten, schwedischen Möbelhaus)

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Anstatt als Trinkglas kann man die Vasen
auch als Gefäße für Snacks, Süßigkeiten,
Gerichte usw. benutzen.

 

 

6. Hexenhüte, Umhänge, Zauberstäbe – Verkleiden macht Spaß!

Kostenpunkt: max. 10€ (ganz preiswerte Hexenhüte aus dem Faschingsbedarf, Umhänge aus (alten) Stoffresten oder selbstgeschneidert, kleine Holzstöcke als Zauberstäbe)

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7. Getränke mit Zaubertranknamen beschriften und normale Speisen als Zaubertrankzutaten

Kostenpunkt: im Centbereich (Papier, Klebestreifen und Druckerpatronen/-toner)WP_20190608_17_58_28_Pro WP_20190608_19_11_27_Pro

Wer auch noch Gemüse und Obst aus dem eigenen Anbau serviert, spart sich sogar das Geld für das Essen!

8. Schwebende Kerzen /Laternen

Kostenpunkt: ca. 3 bis 4€ je Laterne (Laterne z.B. aus einem bekannten, schwedischen Möbelhaus, Teelichter, Wandhaken, Schnur)

WP_20190609_10_51_20_ProlaternenEinfach einen normalen Haken in die Zimmerdecke drehen und mit einer Schnur die Laterne befestigen.

 

 

 

 

9. Zaubertränke brauen (z.B. Vielsafttrank)

Kostenpunkt: ca. 1€ (Brause-Pulver oder löslicher (Krümel-)Tee)

Einfach neutrale Gefäße mit je einer Sorte Brause-Pulver oder Krümeln von löslichem Tee füllen und dazu (Leitungs-)Wasser reichen. Wer traut sich eine Zutat mit Wasser in seinem Trinkgefäß zu mischen und den Zaubertrank zu trinken? Was könnte es für eine Zutat sein? Ein Spiel das Groß und Klein Spaß macht und gleichzeitig das Problem “Getränke” löst.

10. Monster oder Gespenst im Toilettendeckel

Kostenpunkt: im Centbereich (Papier und Druckerpatronen/-toner)

WP_20190609_21_24_20_ProEgal ob für Harry-Potter-Fans die Maulende Myrte oder ein Basilisk scheinbar aus der Toilette auftauchen, so wird der unvermeidliche Toilettengang für alle Gäste und Gastgeber ein unvergesslicher Spaß. Alternativ für Nicht-Harry-Potter-Partys gingen, gruselige Moster, Gespenster, ratten usw.

11. Erinnerungsfotos mit Askaban-Häftlingsnummer
(Gefängnis- bzw. Verbrecherfoto)

Kostenpunkt: im Centbereich (Papier und Druckerpatronen/-toner, mehr bei Verwendung von Fotopapier)
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Für weiterer Ideen bemühe der Leser seine Fantasie!

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Oder lese ein paar gute Bücher:

Facebook liest mit – nicht auf der Groschenhexe!

Mal schnell einen Zeitungsartikel liken, retweeten oder mit Freunden teilen – was komfortabel klingt (& ist) hat einen Haken: die Internetkonzerne sammeln Daten über uns Leser. Egal ob man bei einem Dienst wie Facebook registriert ist oder nicht, über Daumen-Hoch-Buttons, Marketingdienste usw. werden Daten über die Internetnutzer gesammelt und ausgewertet. Auf 3/4 aller deutschen Nachrichtenseiten werden z.B. die Daten der Leser durch Facebook getrackt (lesenswerter →Artikel dazu). Wer dem entgehen will, kann entweder nur Printausgaben lesen oder muss genau hinschauen, auf welchen Seiten er sich bewegt.

Habt ihr schon einmal auf der Groschenhexe-Webseite nach dem Like-Button gesucht oder wolltet einen Artikel mal schnell mit einem Klick mit den Social-Media-Freunden teilen? Dann sucht ruhig mal – ihr werdet nichts dergleichen finden! Die Groschenhexe hat von Anfang an Facebook-Button und Co. boykottiert – der Schutz eurer Daten sind mir wichtiger als um jeden Preis meine Seiteninhalte zu vermarkten!

Das sieht für manche Leser vielleicht weniger “professionell” oder altbacken aus, aber mir ist es wichtiger gute Inhalte zu publizieren, die den Lesern helfen, anstatt um jeden Preis Geld mit der Seite zu verdienen oder Großkonzerne in ihrem Datenwahn zu unterstützen.

Wer von euch dann trotzdem gerne mal einen Inhalt teilen möchte, darf ja gerne die URL kopieren und kann diese dann per E-Mail, Whatsapp, Twitter, Facebook usw. durch die Welt schicken. So “retro” geht das nämlich auch!

Wochenbuch im Mai 2019

peter-zagar-76186-unsplashDer Mai war ja vom Wetter her ein richtiger April, nicht wahr? Die Eisheiligen haben ihrem Namen alle Ehre gemacht! Tomaten-, Paprika-, Melonen-, Gurken- und andere Jungpflänzchen standen sich im Groschenhexe Wohnzimmer(fenster) die Füße in den Bauch, äh…die Wurzeln in den Stängel und warteten darauf, endlich ins Freie zu dürfen.

Dabei waren manche wegen der langen Wartezeit offenbar so verzweifelt, dass sie lieber eingegangen sind – Pflanzensuizid. Anstatt wie jedes Jahr Unmengen Tomaten (Groschenhexes Lieblingsgemüse) anzubauen, werden es wohl dieses Jahr nur ein paar wenige Pflanzen werden.

Bevor ihr jetzt alle total deprimiert seid, suche ich mal eine Maiwoche heraus, die mehr als Pflanzen und Kälte zu bieten hat: die Woche vom 20. bis 26. Mai.
Eigentlich ist ja jede Woche irgendwie interessant und bietet etwas zu erzählen (weshalb ich früher euch auch wöchentlich von meinem Alltag berichtet habe), aber ich möchte mich ja auch nicht irgendwann immer wiederholen.

WP_20190520_14_39_17_ProFangen wir also mal nicht mit Pflanzen, sondern mit Pilzen an. Seit ein paar Jahren schon züchtet die Groschenhexe Speisepilze und wollte sich in diesem Jahr mal an Braunkappen (Riesen-Träuschling) versuchen. Dank der Kälteperiode kamen dann auch tatsächlich Pilze aus dem angelegten Pilzbeet im Kübel, aber es waren keine Braunkappen – sondern Austernseitlinge!

WP_20190520_15_08_45_ProÜberraschung! Da ist bei meinem Pilzbruthändler wohl ein Fehlerchen beim Beschriften des Pilzmyzels passiert! Aber was soll’s! Das Mittagessen mit Pilz-Soße war trotzdem lecker und der Händler hat mir auch noch in der selben Woche Ersatz geschickt. Vorbildlich!

IMG-20190520-WA0004IMG-20190522-WA0003Zum Abendessen gab es in dieser Woche auch viel frisches Gemüse, wie z.B. Tomaten aus dem Fensterbrett, Radieschen aus dem Garten oder Blattsalat mit Asia-Salat aus dem eigenen Gewächshaus, Rosso-Salat aus dem Fensterbrett und Feldsalat aus dem Foodsharing-Fairteiler-Regal (in Göttingen).

Nicht immer muss man alles selber anbauen, um kostenlos Obst oder Gemüse essen zu können. Foodsharing ist eine tolle Sache, um der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken!
In dieser Woche fand die WP_20190524_19_04_26_ProGroschenhexe in einem Fairteiler auch Salatpflanzen mit Wurzelballen. Das war ein besonders praktischer Fund, denn die welken Blätter bekam das Haustier, die frischen Blätter landeten auf dem Essenstisch und die übrigen Pflanzen wurden in einem Blumenkasten eingepflanzt und während ich gerade tippe, sprießen aus ihnen neue Salatblätter.

Leider gibt es nicht immer alles gratis, also muss Groschenhexe sich beim restlichen Einkauf etwas anstrengen, damit keine Löcher in der Haushaltskasse entstehen. Neben Cashback-Aktionen (Geld-zurück), hält sie daher nach Sonderangeboten oder auch Artikeln 2. Wahl Ausschau.

Neben Sonderposten- oder Outletmärkten findet man teilweise auch im normalen Supermarkt z.B. Wurst oder Gemüse aus 2. Wahl oder Backwaren vom Vortag.

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Ein Pfund Wurst von Endstücken oder zu dünnen/dicken bzw. kaputten Scheiben kostet viel weniger, als makellose Ware und nicht sofort verbraucht wird, friert die Grsochenhexe in Portionen ein. So war mit einem Wurstkauf für ca. 2,50€ der Salamibedarf der Familie für die ganze Woche gedeckt.

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WP_20190526_13_58_39_ProAber da auch selbst 2,50€ verdient werden müssen, ging es am Sonntag mit Kind und Kegel zum Kinderkleider/Spielzeug-Flohmarkt, um die Zu-Verkaufen-Kisten etwas leerer zu kriegen. Dieses mal ging eher das Spielzeg gut, weniger die Kleidung, aber macht nichts – gelohnt hat es sich in jedem Fall und was Groschenhexe dort nicht verkaufen konnte, landet nun bei Ebay-Kleinanzeigen oder mamikreisel.

So ist die Woche auch wieder vergangen, es ist schon wieder Mittwoch der darauffolgenden Woche und ich tippe noch schnell diesen Satz zuende, damit ich den Computer ausmachen und in den Garten zum Rasenmähen fahren kann.
Bis bald wieder!WP_20190522_08_32_12_Pro

Und ewig gießt das Murmeltier – der Sommer 2018

Seit Monaten schleppt die Groschenhexe Wasserkanister
- Nein, ich lebe nicht in der Dritten Welt! -
mein Garten hat keinen Wasseranschluss!

kanisterSeit Monaten Trockenheit, viel Hitze und kaum Regen – ca. 10mm in drei Monaten (Mai bis Juli) – während andernorts in Deutschland starke Regengüsse niedergehen, warten wir in Südniedersachsen verzweifelt auf Regen. Auch aus anderen Gegenden, z.B. in Ostdeutschland hört man nichts Gutes: enorme Ernteausfälle, verdorrter Rasen, vertrocknende Sträucher und Bäume, Trinkwasserknappheit…

Ungefähr alle zwei Tage schleppe ich zusammen mit meiner Familie unsere zwei Kanister mit Wasser in unseren Pachtgarten, gieße soviel ich kann, gieße die Pflanzen, die es am nötigsten haben und dennoch reicht es nicht!

Es erinnert stark an die Beschreibungen aus dem Märchen “Die Regentrude”. Der Boden ist vollkommen trocken und teils steinhart, da hilft es auch nicht, dass wir lehmigen Boden haben, der an sich gut Wasser speichert – wenn es kein Wasser gibt, lässt sich auch keines speichern!

WP_20180726_20_56_26_ProIn diesem Jahr wollte die Groschenhexefamilie versuchen, sich mit den Erzeugnissen aus dem Garten zu großem Teil selbst zu versorgen, doch unser Selbstversorger-Projekt gestaltet sich unter diesen Umständen als sehr schwierig. Ohne die zahlreichen Pflanzkübel auf unserer Terrasse, die mehr Wasser abbekommen als der Garten, wäre unsere Erntebilanz sicherlich genauso schaurig, wie die mancher Landwirte.

In den letzten Monaten war mein Smartphone oft bei den Gießaktionen im Garten dabei, machte Fotos für Verwandte und Freunde und dokumierte so, wie die Beete und Pflanzen in den Monaten der Trockenheit und nun der Hitzewelle Ende Juli  aussahen.

Diese Bilder bekommt nun auch ihr Leser zu Gesicht, um zu sehen, was monatelange Trockenheit mitten in Deutschland bedeuten.

Bilder sagen mehr als tausend Worte.

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Bereits im Mai musste ich ständig mit den Kanistern Wasser in den Garten tragen. Die frisch gepflanzen Gemüsepflanzenbrauchten ja Wasser, um einen guten Start zu haben.

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Zu dieser Zeit gab es zumindest ab und an etwas Regen, aber oft war dieser nur ein “Tropfen auf dem heißen Stein”. Es war einfach zu wenig und zu selten Niederschlag, richtig nass, wie am 30. Mai,  wurde die Erde zumeist nicht.

gießen 2 gießen 3 regen 07.Juni

kanister 3Anstatt kräftig zu wachsen und groß zu werden, mickerten unsere Jungpflanzen vor sich hin, ein paar gingen im Juni und Juli auch ein. Nicht für jedes Pflänzchen war beim Gießen genug Wasser. Manche konnten nur einmal die Woche etwas abbekommen. Für unsere ca. 100 gelegten Kartoffeln reichte das Gießwasser nicht, die mussten so versuchen durchzukommen. Manche kamen auch,
gut und wie erhofft, andere
WP_20180615_12_59_39_Pro, die später gelegt worden waren, wurden gar nichts.
Zu unserer Freude waren aber trotz Trockenheit viele Beeren an den Sträuchern und die Obstbäume von Freunden und Verwandten voller Früchte. Das hieß Ernten, Ernten, Ernten und zusätzlich immer noch Kanister schleppen und ständig gießen.

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Während der Sommerferienzeit (Ende Juni bis Anfang August in diesem Jahr) ist es für uns erfahrungsgemäß besonders schwierig, viel Zeit für den Garten zu finden, denn die Kinder wollen ja auch etwas anderes als nur Alltag erleben. Insofern war das Gießen im Juli sehr anstrengend und ging oft nur spätabends oder frühmorgens – allein der Hitze wegen.

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gießen 6Seit Tagen hat uns nun die Hitzewelle im Griff und an andere Gartenarbeiten außer Gießen, ist kaum noch zu denken – wir sind schon froh, wenn wir das Gießen schaffen.
Unsere Pflanzen sind teilweise viel kleiner als sonst, z.B. die Tomatenpflanzen sind zumeist nur 30-60 cm groß, anstatt 1-2 Meter wie sonst immer. Erstaunlicherweise gibt es dennoch etwas zu ernten, auch wenn die Mengen bei weitem nicht das sind, was geplant oder erhofft war. Heute sollte – zum “Abschluss der Hitzewelle” – ein Gewitter kommen. Okay, während ich diesen Artikel tippte, regnete es tatsächlich: ca. 10 Minuten lang und höchstens 1mm Niederschlag. Ob uns das in diesem Hitzesommer 2018 weiterhilft? Draußen ist inzwischen wieder alles trocken und es ist heiß wie vorher auch…

Nachtrag 10.08.2018: WP_20180801_08_36_49_ProDas erste Drittel des Augusts ist vorbei und es ist immernoch trocken. Gestern gab es ein Gewitter und Regen – die Nachwuchshexe und ich haben vor Freude getanzt und gejuchzt, aber die Ernüchterung kam heute beim Blick in die IMG-20180806-WA0001Regentonne: kaum Wasser drin. Es heißt also weiter Kanister schleppen, da ist es ein schwacher Trost, dass es seit dem Gewitter keine 30 Grad und heißer sind, sondern nur etwas über 22 Grad.

Geerntet wird trotz Dürre etwas, vor allem Tomaten, aber wenn ich mir vorstelle, was an den Pflanzen sein könnte, wenn sie Wasser gehabt hätten, stimmt mich das traurig.
Dummerweise sind geschwächte Pflanzen auch anfälliger gegenüber Krankheiten und Schädlingen – es wundert mich also kaum, dass alle meine Salatgurken im Garten voller Spinnmilben sind und nun trotz Gießen auch mickern.

 

WP_20180802_09_15_55_ProInWP_20180802_09_16_26_Pro den zuletzt im Mai angelegten Heubeeten haben sich Ende Juli/Anfang August eine Handvoll Kartoffelpflänzchen gezeigt – nach einem Regen. Ob da noch bis zum herbst Kartoffeln dran wachsen werden?

Die Blumenkohlpflanzen habe ich aufgegeben und auf den Kompost, damit die Pflanzen darum eine Chance haben, vom Wasser etwas abzubekommen. Die Bohnen gehen zumindest nicht ein, aber eine megatolle Ernte ist es nicht.

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Mal sehen, was der restliche August bringt, immerhin sind nun die Sommerferien vorbei und etwas mehr Zeit für die Gartenarbeit. :)

WP_20180823_13_29_25_ProNachtrag vom 24.09.2018:

Ich hatte ja gehofft, dass sich im August der Sommer noch in letzter Sekunde umentscheiden könnte, ein regnerischer Sommer zu werden… Das war uns aber nicht vergönnt. Der August ging warm, heiß und zumeist trocken weiter.
Immernoch schleppte ich Wasserkanister und leerte Gießkanne um Gießkasse. Gelegentlich gab es tatsächlich mal Regengüsse, die waren aber mit 1-3 mm kaum eine Hilfe.

IMG-20180815-WA0001Einen Monat eher als sonst, war mein indianischer Zuckermais reif, aber was geschah? Noch bevor ich dazu kam die Kolben zu ernten, vertrockneten sie an den Pflanzen. Ich erntete wunderschöne Maiskolben: bunt, größer als im letzten Jahr, aber steinhart. Zum Essen waren sie nicht mehr zu gebrauchen – dafür habe ich nun dutzende Maiskörner zum Aussähen für die nächsten Jahre.
Ein kleiner Trost.

IMG-20180817-WA0001 hexeEine Freude waren die Sonnenblumen – teilweise nur 50cm hoch, aber mit wunderschöne Blüten. Sie waren im August der Hingucker im Garten und willkommene Farbkleckse im tristen Braun der vertrockneten Pflanzen.

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In dem trockenen Wetter brachten vor allem die Tomaten noch eine gute Ernte und – Dank fleißigem Gießens – trugen auch die Buschbohnen noch etwas. Außerdem gab es auch zahlreiche Brombeeren und diese waren dieses Jahr zuckersüß.
Eine besondere Freude war die kleine Mangoldernte am 17. August, denn es zeigte sich, dass das hartnäckige Gießen der Pflanzen doch noch etwas gebracht hatte.
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IMG-20180828-WA0002WP_20180901_19_29_43_ProUnd dann kam der meteorologische Herbstanfang (01. September) und es blieb Sommer! Sommerwetter! Sonnenschein! Septembertage mit teils 30 Grad Celsius. Der Garten blieb trocken, aber wir ernteten dennoch, gossen fleißig und gaben die Pflanzen nicht auf.

IMG-20180908-WA0002Und es lohnte sich: Anfang September kommen ca. zwei Tage Regen und bereits am 8. September war der vorher grau-braune Garten plötzlich wieder Grün.
Das Gras wuchs zaghaft neu und einige Pflanzen erholten sich – aber nicht alle. Für manche, z.B. einige Johannisbeersträuchern oder Buchsbäume, kommt der Regen jedoch zu spät.

Der September bleibt danach zwar doch noch etwas trocken, nach wenigen Tagen sind die Regentonnen wieder leer und für manche Pflanzen fahre ich wieder Wasser in den Garten. Der Regen hat aber viel bewirkt. Nach Monaten kommt am 14. September nun wieder der Rasenmäher zum Einsatz und darf Teile des Gartens, dort wo das Gras sich etwas erholen konnte, mähen. 1/3 des Gartens aber mähe ich vielleicht erst wieder 2019 – das Gras hat zu sehr gelitten.

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WP_20180920_11_33_23_ProDie Erntemengen nehmen nun aber langsam ab und der Sommer und die Haupterntezeit gehen langsam zuende. Am 20. September gieße ich nochmal mit der Gießkanne.

Und dann am 21. September, kurz vor dem kalendarischen Herbstanfang, ist er da : der Regen!
Pünktlich zum Herbstbeginn haben wir nun den monatelang ersehneten Landregen bekommen, Regenmengen, die wir schon gar nicht mehr gewohnt sind!
Die Regentonnen sind voll, der Boden durchnässt und die Pflanzen haben die Durstperiode hinter sich. Ich kann nun die Wasserkanister in den Keller stellen und hoffe sie so schnell nicht mehr zu brauchen!
Ob nun jeder Sommer so extrem trocken wird wie dieser? Ich hoffe es nicht!

Soviel zum Dürre-Sommer 2018 – jetzt kommt der Herbst!

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Weltfrauentag – von Stereotypen, Gleichberechtigung und Groschenhexern

Es ist der 8. März 2018 und heute ist: WELTFRAUENTAG!
Als Frau finde ich es richtig und wichtig, dass es einen solchen Tag gibt und dachte mir, ich mach es mal wie all die Unternehmen, Zeitungen, Verbände ect und mache auch eine Aktion auf der Groschenhexe, erstelle einen neuen Artikel wie “Kostenloses für Frauen” oder “Geld sparen für Frauen” oder so ähnlich.
Aber nach zwei, drei Minuten wurde mir klar, dass das nur nach hinten losgehen kann, denn …

1. WAS IST DENN TYPISCH FRAU?

Klamotten shoppen, Kochen, Kosmetik, Kinder hüten, Putzen, Waschen, Karriere machen und Schuhe in allen Ausführungen sammeln?
Ganz ernsthaft – auf welche Frauen trifft das (alles) zu? Also ich z.B. finde Shoppen langweilig, gehe ungeschminkt durch’s Leben und mein Mann besitzt mehr Schuhe als ich! Ich kann Kochen, Putzen und Kinder hüten, aber darüber definieren würde ich mich nicht! Egal wie man es dreht oder wendet: “Frau” ist nicht “Frau”!
Für einen Artikel wie z.B. “Kostenloses für Frauen” würde ich zwangsläufig davon ausgehen müssen, das Frauen sich nur für bestimmte Dinge interessieren würden, andere Produkte brauchen als Männer und alle Leserinnen, die nicht ins Raster passen, würde ich damit ausgrenzen und vor den Kopf stoßen.

Wie überall im Leben stoßen wir beim Thema “Frauen” auf haufenweise Stereotypen und Vorurteile, dabei soll es doch aber am Weltfrauentag genau darum nicht gehen!
Geschichtlich hat dieser Tag seinen Ursprung im Kampf um Gleichberechtigung und dem Wahlrecht für Frauen!
Es ist kein “Ich-muss-heute-meiner-Frau-Blumen-schenken”-Tag, kein Feiertag übereifriger Feministen (,für die Frauen einfach das bessere Geschlecht sind,) oder ein Tag für Unternehmen, an dem sie die weibliche Kundschaft umgarnen sollen. Heutzutage geht es (am Weltfrauentag) eher um…

2. Gleichberechtigung

Wer A sagt, muss auch B sagen, wer Frau sagt, muss auch Mann sagen!
Wenn die Groschenhexe einen Artikel speziell für Frauen machen würde, wäre logischerweise ein komplementärer Beitrag über Männer notwendig, oder?

Für manche hat der “Gleichberechtigungswahn” etwas Negatives, aber ich finde, es wichtig und notwendig, dass wir uns immer wieder klar machen, dass Mann und Frau verschieden sein können, aber gleich wert sind.
Dafür bräuchten wir eigentlich keine Frauenquoten, keine Väter-Krabbelgruppen, keine geteilte Elternzeit oder gleiche Steuerklassen – Toleranz und Empathie müssten eigentlich reichen!

Aber ihr wisst ja, der Mensch ist nicht perfekt und jeder von uns irgendwo ein kleiner Egoist! Daher müssen wir uns auch weiterhin mit Hilfsmitteln, wie Quoten, Gleichstellungsbeauftragten, Produkten für Männer und Frauen, Frauentag und Väter-Frühstück behelfen.
Vielleicht hat das Ganze ja auch was Gutes. Ohne Frauentag, würden wir vielleicht nicht daran denken, dass die Geschlechter nicht überall auf der Welt “gleichberechtigt” sind. Ohne eine gemeinsame Elternzeit würden manche Väter und Mütter vielleicht nicht merken, wie sehr das Kind beide braucht. Ohne die bewusste Ansprache mit geschlechtsneutralen Ausdrücken wie “Eltern” oder “Studierende”, Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen oder Bewerber*innen  würden wir vielleicht manchmal Menschen die Zuversicht nehmen, sich angesprochen zu fühlen.

Liebe Groschenhexer da draußen: lasst die Frauen heute sich selbst feiern, bringt der Liebsten vielleicht doch noch eine Blumenstauß mit und lasst euch vom Kommerzwahn der Wirtschaft nicht irre machen!

Liebe Groschenhexen in aller Welt: seid froh, dass es Tage, wie den Weltfrauentag gibt, gebt allen, die nicht gleichberechtigt sind Hoffnung und eine Stimme und denkt am Vatertag (“Herrentag/Männertag”) oder am Internationalen Männertag* auch an die Männer und lasst sie zu Wort kommen!

* Bis heute wusste ich gar nicht, dass es solch einen Tag gibt! Hat sich insbesondere in Deutschland bisher wenig durchgesetzt – aber was nicht ist, kann ja noch werden! ;)

Alltags-Bericht: Es geht los… Tomaten und Paprika vorziehen!

WP_20180304_18_06_33_Pro miniMancherort, wie bei uns, scheint zwar die Sonne, aber es liegt noch Schnee. Wärend andere bei frühlingshaften 11°C einen Spaziergang machen, ging es heute für die Groschenhexe mit der Familie zum Rodeln und zum Schlittern auf dem zugefrorenen Teich!

IMG-20180304-WA0001Aber ob Schnee, Matsch oder grünes Gras – den meisten Menschen geht es in diesen Tagen gleich: wir wollen raus in die Sonne, es juckt uns in den Fingern, wir wollen was machen, haben Energie und freuen uns auf den Frühling!

Auch die Groschenhexe hat das “Frühlingsfieber” gepackt und so wurden heute die ersten Anzuchtschalen mit Erde befüllt und 40 Tomaten- (10 Sorten) und 8 Paprikasamen (2 Sorten) gesäht. Wer jetzt Panik schiebt – nein, du bist nicht spät dran! Zum Aussähen ist noch genug Zeit – schließlich dürfen die wärmeliebenden Pflanzen (sicherheitshalber) erst nach den Eisheiligen ins Freiland. Aber wer ein Gewächshaus hat, kann auch etwas eher anfangen.WP_20180304_15_03_09_Pro

Das Vorziehen von Tomaten und Paprika macht zwar ein wenig Arbeit (Sähen, Pikieren, Umtopfen), aber Samen sind um einiges preiswerter als Jungpflanzen und geldlich lohnt so der Anbau dann richtig!

WP_20160225_10_58_36_ProWer zudem aus den Früchten des Vorjahres selbst Samen entnimmt und trocknet, hat das Saatgut für lau. Gerade alte oder seltene Sorten gibt es oft nicht im Handel zu kaufen, sondern werden von Hobbygärtnern vermehrt und durch Samentauschbörsen, durch Verschenken und über Kleinanzeigen weitergegeben.

WP_20170813_18_50_40_ProAuch die Groschenhexe “sammelt” alte, auffällige, schmackhafte, kälteunempfindliche oder praktische Tomatensorten und sitzt jedes Jahr vor dem Kasten mit den Sämereien und überlegt, welche der (inzwischen 23) Sorten im neuen Gartenjahr aufs Beet/in den Kübel kommen sollen.

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Bei der Gelegenheit fiel auch in diesem Jahr ein Döschen ins Auge, in das ich alle Tomatensamen zusammengekippt hatte, die unbeschriftet oder einzeln WP_20180304_22_54_43_Proherumgelegen hatten – ergo alle Tomatensamen, bei denen ich nicht mehr weiß, welche Sorte es ist. Da ich genug Samen habe, würde ich diese “Überraschungssamen” gerne weitergeben (nur gegen Portokosten). Es könnten Samen der Sorten Black Krim, Goldene Königin, rote Runzeltomate, Siberian Early, Wildtomate Golden Current oder auch andere Sorten sein – das wird man erst sehen, wenn die Früchte reifen!

Wer gerne von den Samen etwas hätte, schreibe mir per E-Mail an groschenhexe@gmx.de (alternativ auf Facebook oder Twitter) die gewünschte Anzahl der Samen. Porto kostet vorraussichtlich 70 Cent.

Produkte designed von der Groschenhexe

shirts bodysWährend die Wintersonne immer wärmer wird und es mir in den Fingern juckt, endlich wieder mit der geliebten Gartenarbeit anfangen zu können, kamen mir ein paar Design-Ideen – die es jetzt zu kaufen gibt!

T-Shirts für Gartenliebhaber,
(Hobby)Gärtner, Männer, die gut im Beet umgraben sind und etwas für Babys – dem jungen Gemüse! Es gibt Artikel für Weltverbesserer, Grün-Fans und für Pechtage die passende Ausrüstung!

 

shirt klein

t-shirt 2

Designed by Groschenhexe

Erhältlich nur über Teezily.com

 

Bisher gibt es
folgende Artikel:

♥ T-shirt “Dann bist du Gärtner!”

♥ T-shirt “Meine Frau sagt, ich bin gut im Beet umgraben…”

♥ T-shirt “Mein Garten – Meine Liebe”

♥ Baby-Body “Junges Gemüse”nicht mein Tag-Tasse

♥ Tasse “Heute ist nicht mein Tag

♥ T-shirt “Grün ist das neue Blau!

♥ T-shirt “Blau machen kann Jeder! Ich mache Grün!

♥ Tasse “Blau machen kann Jeder! Ich mache Grün!

grün reihe 2

Interesse!
Dann schaut euch die Angebote an – alle Artikel eignen sich auch
wunderbar als Geschenk für liebe Mitmenschen!