Eine informative Webseite zu den Themen: Geld sparen – Kostenloses – anders leben & anders Geld verdienen – Hilfe & Tipps für (werdende) Eltern – Alternativen nutzen
Der 1. Teil dieser Woche:(wer Ansichtprobleme hat hier als pdf-Version wochenbuchcomic)
Teil 2:
Die frisch geernteten Kartoffeln landeten gleich als Kartoffelbrei auf dem Teller zusammen mit Paprika vom Fensterbrett, Zucchini von der Terrasse und grünen Bohnen aus dem Etagentopf.
Das hat so gut geschmeckt, dass es heute am Montag schon wieder Bohnengemüse und Kartoffelbrei gab. Dummerweise machen sich die Bohnen nicht von alleine, also schnippeln.
Ich seh‘ so richtig begeistert aus, oder?!
Petersilie hab ich die Tage auch geerntet, einen riesigen Berg aus einem kleinen Balkonkasten, das reicht eingefrostet eine ganze Weile.
Vorrausschauend eingekauft habe ich übrigends auch mal wieder (Gratis-Testen-Aktion genutzt). Und dann natürlich wieder Butter machen, gehört schon fast zum Alltag und weil das Kind dabei auch noch Spaß haben will, wird halt die Sahne mit Musik geschüttelt (guckste Video ).
Ein wenig Unkrautjäten war heute zeitlich auch drin.
Alles in allem eine recht ruhige Woche, mal sehen wie die nächste wird. Gerade muss ich schneller tippen, da hinten braut sich ein Gewitter zusammen! Bis denne!
Manchmal überlege ich, was aus meinem Alltag überhaupt interessant ist, lesenswert, Wochenbuch-tauglich und passend zu den Themen der Groschenhexe-Webseite und hatte auch in dieser Woche zunächst das Gefühl und die Angst, dass sich Alltag an Alltag reiht und ich nichts passendes am Wochenende zu schreiben hätte.
Und doch, oh Wunder, jedes Mal stelle ich verblüfft fest, dass es etwas zu erzählen gibt. Meist fällt mir mehr ein, als ich schreiben kann (bzw. sollte – Romane in Blog-Form sind nicht der Trend). Nehmen wir mal diese Woche als Beispiel. Ich stand neben dem Badfenster und bekam plötzlich die Idee: „Mensch, ich sollte mal den Balkonkasten für die Wochenbuch-Leser fotografieren!“ Ich sehe ihn tagtäglich und ernte brav ab, aber ihr habt ihn (wenn überhaupt) das letzte Mal im Eintrag vom 17. April gesehen.
Damals sprießten ein paar zarte Radieschen, nun sind diese längst geerntet, der Pflücksalat wird jetzt weggessen, bevor er zu blühen anfängt und die Möhrchen werden langsam dick… Ich finde es immer wieder erstaunlich, wieviel Essen sich auf wenig Raum anbauen lässt und wie glücklich selbst eine kleine Schale von geerntetem „Balkonkasten“-Salat machen kann.
Da ja Regen für das Wochenende angesagt war kam mir die Idee noch schnell einige Jungpflanzen im Garten auszupflanzen, z. B. meine Zuckererbsen. Ich ziehe die meisten Pflanzen lieber zuhause vor, anstatt direkt zu sähen, da ich sonst eher die Nacktschnecken glücklich mache und leere Gemüsereihen habe. Die grüne Tonne ist übrigends unsere Kompost-Tonne (vermutlich der neue Erzfeind von Resti), die erstaunlich schnell voll wird und mindestens einmal im Monat auf dem Garten-Komposthaufen entleert wird. Langsam macht es sich bemerkbar, dass wir immer mehr Plastik vermeiden und auf kompostierbare Verpackungen und Produkte umsteigen.
Umsteigen, Stichwort – damit ging es am Donnerstag weiter im Groschenhexe-Alltag: Umsteigen an diversen Bahnhöfen. Moment, „Alltag“ passt nicht so ganz, denn die vier Tage vom Donnerstag bis Sonntag waren eher keine 0-8-15-Tage, sondern schon fast Urlaub! Vier Tage Chor-Probenlager in Havelberg mit meinen Mitsängerinnen vom Vocalensemble Phonova Wernigerode. Ja, ich kann nicht nur Salatblätter pflücken, ich kann auch singen – neun Jahre am Musik-Gymnasium hinterlassen halt Spuren.
Und was hat das mit meinem Groschenhexe-Leben zu tun? Das Zauberwort heißt: Ausgleich! Egal was für einen Job oder ob ihr keinen habt, welcher Stress euch das Leben schwer macht oder welche To-Dos eure Listen zum Bersten bringen, irgendwann sollte und muss jeder von uns etwas machen, was ihm Spaß macht, was einen so richtig vom stressigen Teil des Alltag ablenkt und Energie tanken lässt. Bei mir ist es z.B. das Singen im Chor und das Treffen von meinen Chor-Freundinnen.
Und dann kam am Wochenende auch in Havelberg Regen und wir haben kurzfristig die gemeinsame Freizeitaktivität von Kanufahren auf Museumsbesuch geändert. Aber nichts mit langweiligem, staubigem Museum, es war eine Ausstellung zum Umweltschutz und zum Biosphärenreservates Mittelelbe im „Haus der Flüsse„.
Schon im Außenbereich auf dem Weg zum Museumsgebäude gab es für Groß und Klein Stationen zum Entdecken, Forschen und Spaß haben.
Im Gebäude gab es neben Vitrinen, Modellen und Karten auch viele interaktive Stationen und wir hatten vieles zu sehen, hören und auszuprobieren, u.a. ein virtuellen Flusslauf, der sich am Fußboden mit unseren Füßen stauen ließ. Ich kann jedem den Besuch nur empfehlen und überlasse das Sprechen den (bewegten) Bildern.
↑Das sind keine Menschen – sondern Puppen!
…
Im Anschluss an das Chorlager bin ich dann entspannt per Bahn nach Hause gefahren und habe die Zugfahrt genutzt, um endlich mal wieder in Ruhe zu lesen. Das Buch kann ich übrigends nur empfehlen, egal ob man vorhat in einer Gemeinschaft zu leben oder sich einfach nur für das Thema interessiert: eurotopia Verzeichnis: Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa. Soviel zu dieser Woche!
Ich bin eigentlich ein Fan von Webseiten mit Hauptseite, Unterseiten und Menü. Das kenne ich, das kann ich und bin ich gewohnt. Das passte immer zur „Groschenhexe“, zu den Inhalten und dem Aufbau…
aber dann, fing ich an, ganz klassisch zu bloggen. Kleine Beiträge, größere Beiträge – Schwarzes Brett und Wochenbuch. Und meine bessere Hälfte fing an zu meckern: dass passt nicht! Man bloggt auf einem Blog und nicht auf einer statischen Unterseite. Ja, ich hab’s verstanden, und jetzt sitze ich hier und versuche beides zu kombinieren, was irgendwie gehen soll, und hoffe ich kriege das hin.
We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. If you continue to use this site we will assume that you are happy with it.Ok