Was, wie, woher? Lebensmittel nachhaltiger konsumieren

Wie kann man Lebensmittel beschaffen und gleichzeitig versuchen, die Umwelt damit zu schonen?
Essen und Trinken ohne viel Müll zu erzeugen oder unnötig fossilie Brennstoffe und andere Resourcen zu verbrauchen, ohne der regionalen Wirtschaft und ohne Pflanzen und Tieren zu schaden?

Die Groschenhexe-Familie versucht dies seit einiger Zeit umzusetzen und hat nun einmal für euch das eigene Konsumverhalten unter die Lupe genommen. Ein positives Fazit vorweg: Nachhaltiges Kosumieren spart (vor allem auf lange Sicht) auch eine Menge Geld!

Supermarkt war gestern!
Vieles produziert man inzwischen selbst, und da man meist nicht immer alles selber machen kann kauft man bio, regional, lokal dazu; vorzugsweise natürlich auch noch unverpackt. Kurze Transportwege erfordern keine Lebensmittelzusätze und sofortiger Verbrauch bzw. Verarbeitung kaum Verpackungswahn!
Natürlich muss man auch ab und an etwas dazukaufen da die Eigenproduktion entweder noch nicht ausreicht, oder das Wetter die Ernte ruiniert. Aber hier einmal ein kurzer Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten anhand der Groschenhexe-Lebensmittelplanung:

• Milch von der Milchtankstelle eines lokalen Bauern (zur eigenen Herstellung von Sahne, Butter, Joghurt, etc. sowie zum Verzehr als Milch, ebenso fettarme Milchvarianten in Eigenherstellung)

• Eier vom Hof eines lokalen Kleinbauern

• Honig aus der Region von lokalen Imkern/Bauern

• Obst/Gemüse aus dem eigenenen Garten (frisch oder eingemacht und selbst verarbeitet zu Marmeladen, Soßen, Säften, etc.)

• Essbare Pilze aus Wald, Garten und Pilzkiste

• Kräuter/Gewürze aus dem eigenen Garten (lediglich ein paar wenige fernöstliche Exoten gibt es leider nicht regional)

• Brot/Brötchen selber backen mit Mehl aus dem Bioladen/der Mühle, Kuchen und Torten selber backen

Zukauf:
- Fleisch, Fisch, Geflügel (leider sind wir noch keine Vegetarier und Tierhaltung jenseits von Haustieren selbst ist uns noch nicht vergönnt)
- Käse + Wurst
- Zucker, Mehl, exotische Gewürze, Salz & Pfeffer
- Nudeln, Reis
- Sonderwünsche (denn die hat jeder irgendwo)
- Schokolade, Kakao, Kaffee
- exotischere Obst und Gemüsesorten (Bananen)
– Hefe, Backpulver, Puddingpulver und weiteres Backzubehör

Diese Auflistung ist mit Sicherheit nicht vollständig, irgendwas übersieht man ja immer, aber man merkt: vieles ist machbar, auch ohne gleich auf komplette Selbstversorgung  umzustellen oder auf alles zu verzichten!

Die Groschenhexe-Familie ist sicherlich kein Musterbeispiel, nicht perfekt und bestimmt noch lange nicht bei Ziel angekommen, aber, so finden wir, auf einem guten Weg!

Jeder Weg beginnt mit kleinen Schritten, kleinen, langsamen Umstellungen, kleinen Erfolgen und Misserfolgen und neuen Erfahrungen. Man muss nur einfach losgehen! ;)

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