Preisvergleiche

Preise vergleichen und dadurch Geld sparen – dass hat jeder bestimmt schon einmal!
Wer jedoch vor bzw. während (nahezu) jedem Einkauf die Preise vergleicht kann enorm viel Geld einsparen, denn irgendwann wird der Preisvergleich schon fast zu einem unbewussten Reflex.

Hierbei ist es völlig egal, ob man im Internet oder im Alltagsleben einkauft – Preisunterschiede bei gleichen oder ähnlichen Produkten sind allgegenwärtig.

Hier ein paar Tipps und Hinweise wie, wo und warum man Preise vergleichen kann bzw. sollte:

  • Werbeprospekten, Zeitungen und Flyer:
    Auch wenn es altmodisch erscheinen mag, aber die Post-Werbung nach Angeboten zu durchforsten und damit vor dem Einkauf die Preise der einzelnen Geschäfte zu vergleichen, geht einfach und dabei lässt sich auch gleich ein Einkaufszettel erstellen.
  • Wahl des Einkaufsortes:
    Supermarkt oder Discounter?   Neuwarengeschäft oder An- und Verkauf/2nd-Hand-Shop?   Versandhaus oder Auktionshaus?   Kleiner Laden oder Geschäftskette?
    – die Wahl des Geschäftes/Onlineshops bestimmt oft den Preis!
    Doch Achtung, je nach Aktionen oder Angeboten ist manchmal ein Produkt auch im teuren Geschäft/Onlineshop billiger!
  • gleiches Produkt oder gleichwertiges Produkt:
    Direkt vergleichen kann man nicht nur Preises eines identischen Produkts (z.B. Markenprodukt), sondern auch Preise zwischen zwei gleichen oder ähnlichen Produkten (z.B. Marke versus No-Name) oder Preise von gleichwertigen Produkten (z.B. Fertigkuchenmischung versus einzelne Zutaten zum Selbstmischen)
  • Kilopreise gleicher Produkte:
    Bei den meisten abgepackten Produkten lässt sich beim Einkauf der Kilopreis nur mit viel Kopfrechnen oder Taschenrechner berechnen und dann vergleichen. Die Mühe kann sich aber lohnen! Bei Obst und Gemüse ist es meist einfacher, da hier die Kilopreise zumeist angegeben sind.
  • Mogelpackungen:
    Eine Großpackung ist nicht immer billiger, selbst wenn sie im Sonderangebot ist! Bei jeder Großpackung oder Sondergröße sollte man daher die Kilopreise/100g-Preise ausrechnen.
    Zudem gibt es inzwischen nicht mehr gesetzlich verbindliche Füllmengen-Regelungen, sodass nun häufiger Hersteller, die Verpackungsgröße bzw. die Produktmenge geringfügig verringern, aber den Preis beibehalten oder sogar erhöhen. Gerade bei seinen “Stamm-Produkten” sollte man beim Einkauf ein Auge darauf haben!
  • Teueres rechts und oben, Billiges links und unten:
    Wer die Verkäufertricks kennt, kann sie sich beim Preisvergleich zu Nutzen machen. Die teureren Artikel liegen meist in den Regalen auf der rechten Seite und oben im Regal in Augen- bzw. Greifhöhe.
    Die billigeren Produkte dagegen findet man oft in den Regalen auf der linken Seite und im unteren Bereich des Regals.
  • Preisvergleichsdienste im Internet:
    Wer im Internet einkaufen will, kann auf speziellen Webseiten zum Preisvergleich bequem ein Produkt eingeben und erhält verschiedene Onlineshops und ihre Preise präsentiert. Achten muss man hierbei darauf, ob die Versandkosten bereits im Preis enthalten sind oder nicht. Außerdem hat nicht jedes Preisvergleichsportal sämtliche Angebote des Webs aufgelistet, sodass es möglicherweise irgendwo doch noch günstigere Angebote gibt.
    Desweiteren kann man im Internet auch Strom-, Gas-, Versicherungsanbieter ect. auf Vergleichsportalen vergleichen, Infos bekommen oder/und den Anbieter wechseln.
    (Z. B. Stromanbieter oder Gasanbieter auf Verivox vergleichen
  • Zusatzkosten zum Produktpreis/Dienstleistungspreis:
    Besonders im Internet, aber auch im Katalogversandhandel oder Geschäft sollte man auf versteckte Kosten achten, wie z. B. Versandkosten, Bearbeitungskosten, Mehrwertsteuer, Nachnahmegebühren, Zusatzkosten für die Zahlungsart Rechnung usw.
  • Preisvergleich leicht gemacht im Onlineshop:
    Viele Onlineshops oder Auktionsplattformen bieten die Möglichkeit Artikel einer Kategorie nach Optionen zu sortieren, wie u. a. nach der Preishöhe. Vom günstigsten Artikel aufwärts oder die teuersten Produkte zuerst – wie man es gerade braucht!

Kommentar verfassen